achtsamesarbeiten

achtsamesarbeitenFür die meisten von uns ist ein Arbeitstag voll mit E-Mails, Prokrastination, Reizüberflutung, schwierigen Aufgaben, Stress, Terminen und Meetings. Oftmals fühlt es sich an als würden wir nur existieren um Aufgaben abzuarbeiten. Roboter ähnlich tippen wir in unsere Tastaturen und funktionieren vor uns hin. Es fällt uns schwer unserer Arbeit wieder mehr Aufmerksamkeit und Sinn zu geben. Lehn dich mal zurück und frag dich: Wozu mache ich das eigentlich?

Die Crux liegt hauptsächlich darin, dass wir Arbeit brauchen um leben zu können, aber viele von uns wünschen sich Arbeit die bedeutungsvoll und nachhaltig ist. Oft wird Mitarbeitern eine Work-Life-Balance oder Work-Life-Blending schmackhaft gemacht. Die Wahrheit ist jedoch es gibt nur das eine Leben, man kann dabei nichts balancieren oder blenden, es ist ein durchgehender anhaltender Moment.

Wer ist schuld an der Unzufriedenheit des Individuums?

Wer oder was hält uns eigentlich davon ab das zu machen was wir wollen und wie wir es wollen? Der Chef? Die Kollegen? Du selbst! Denn die Arbeit an sich ist nicht stressig, sie ist es nur weil du den Stress provozierst. Deine eigene Reaktion bzw. wie du mit der Situation umgehst verursacht den Stress in dir.

Angst vor Veränderung

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Unsere Routine zu ändern macht uns Angst. Alles soll am besten so bleiben wie es ist, es ist zwar nicht perfekt aber immerhin wissen wir was uns täglich erwartet. Wir wollen doch gar keinen anderen Job. Wir wollen die Ablenkungen gar nicht los werden, wir suchen sie.

Mit Achtsamkeit geht’s. Lass los!

Die Einsicht, dass nicht die Kollegen, der Chef oder der Kunde schuld an unserer Misere sind, sondern nur du ist der erste Schritt um diese Probleme auszulöschen. Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, an denen man aber arbeiten kann – mit Achtsamkeit.

Oft klammern wir uns an die Vergangenheit, an das letzte furchtbare Meeting oder einen Fehler der einmal passiert ist und generieren dadurch schon internen Stress. Um diese Endloschleife von Vergangenheit vs. Gegenwart verlassen zu können musst du üben loszulassen und in den Moment zu kommen. Erledige eine Aufgabe ohne dabei an all die anderen anstehenden Aufgaben zu denken. Sobald du diese erledigt hast, lass sie ziehen und geh weiter zur nächsten Aufgabe. Frage dich selbst:

  • Wie kann ich meinen Tag am besten einteilen?
  • Ist es sinnvoll E-Mails immer gleich zu beantworten sobald sie aufpoppen oder nimmt man sich dafür lieber am Nachmittag eine halbe Stunde Zeit?
  • Warum kann ich mich nicht konzentrieren?
  • Wenn man sich für etwas bestimmtes entschieden hat, warum gelingt es einem dann doch nicht sich darauf zu konzentrieren? Aus Angst. Wichtig ist es die Angst anzunehmen und zu spüren, sich mit ihr anzufreunden. Die Komfortzone mal zu verlassen, ist schwer aber alles was gut und wichtig ist befindet sich bekanntlicher Weise außerhalb davon.
  • Den Moment fühlen. Achte auf deine Atmung. Atme bewusst ein und aus. Nimm die Geräusche deiner Umgebung war und versuche einfach zu sein. Was fühlst du?
  • Wenn du vor einer bestimmten Aufgabe davonläufst, bleib stehen und frag dich: warum laufe ich eigentlich davon? Was würde passieren wenn ich mich einfach stelle, was ist das Worst-Case-Szenario das passieren kann und wäre das wirklich so schlimm?

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